Wandern am Gardasee

Es sind die dramatischen Kontraste und die unvergleichlichen Farbspiele, die das Wandern am Gardasee zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Traumhafte Wanderwege führen durch das Monte-Baldo-Massiv, zu den Gletschermühlen, durch das Ledrotal und in das Papiermühlental.

Hochalpine Gipfelerfahrungen im Monte-Baldo-Massiv
Dem Charme des 30 km langen Bergrückens Monte Baldo am Ostufer vermag sich kaum ein Gardasee Urlauber zu entziehen. Bis auf eine Höhe von 2.200 m steigt das Felsmassiv an. Den Aufstieg in die hochalpinen Gipfellagen bewältigen Sie im Handumdrehen mit der Monte-Baldo-Seilbahn, deren Talstation sich in Malcesine am Seeufer befindet. Die Bergstation liegt auf einer Höhe von 1.780 m und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Von hier gelangen Sie zur höchstgelegenen Schutzhütte am Gardasee, der Refugio Telegrafo, und zum Monte Altissimo di Nago. Beide Ziele liegen oberhalb von 2.100 m. In dieser Höhe haben Sie bei sonnigem Wetter einen überwältigenden Blick auf die blaue Wasserfläche des Sees.

Wandern Gardasee

Wandern Gardasee

Auf den Spuren der Papiermühlen
Das Papiermühlental am Südwestufer des Gardasees verdankt seinen Namen den zahlreichen Papiermühlen, die hier bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts in Betrieb waren. Einige wurden restauriert, andere sind nur noch als Ruine erhalten. Eine Wanderung führt Sie zur komplett wiederhergestellten Mühle Maina Inferiore. Im Inneren der Schaumühle drehen sich tonnenschwere Mühlensteine, die vom Wasser angetrieben werden. Das Gebäude steht inmitten einer üppigen mediterranen Vegetation und wird von den steil ansteigenden Berghängen des Naturparks Alto Garda Bresciano flankiert.

Wandern Gardasee - Klippen und Aussicht auf das Wasser

Wandern Gardasee - Klippen und Aussicht auf das Wasser
Foto: © Ferienhaus-Gardasee.online | V.M.

Wanderung ins malerische Ledrotal
Im äußersten Nordwesten des Gardasees erstreckt sich oberhalb von Riva del Garda das malerische Ledrotal. Vom Seeufer führt der serpentinenartige Wanderweg konstant aufwärts. Später wechselt die Strecke auf den Wandersteig Ponale, der steil ansteigt und teilweise über in den Fels gehauene Treppenstufen verfügt. Völlig außer Atem kommen selbst konditionsstarke Wanderer nach einer Gehzeit von drei Stunden am Ledrosee an, der das Herz des gleichnamigen Alpentales bildet. Ein Bad im kristallklaren Wasser des Bergsees bringt die ersehnte Abkühlung. Anschließend lockt das Pfahlbautenmuseum in Pieve di Ledro mit einem Besuch. Dort können Sie die Überreste jahrtausendealter Pfahlbauten und originalgetreue Nachbauten der Behausungen bestaunen.

Wanderziel am Südwestufer: Rocca di Manerba
Wenn Sie Ihren Urlaub am Gardasee in einem Ferienhaus am Gardasee am Südwestufer verbringen, dürfen Sie sich nicht eine Wanderung auf den Felsen Rocca di Manerba entgehen lassen. Die steile Bergwand endet an einem Felsplateau, das bereits in keltischer Zeit als Kultplatz genutzt wurde. Die Römer errichteten an der exponierten Stelle hoch über dem See einen Tempel und die Venezianer bauten eine Burg. Die Aussicht auf die glitzernde Wasserfläche des Gardasees von hier oben ist fantastisch. Die Wanderung ist als leicht klassifiziert, allerdings sollte man trittsicher sein. Insbesondere nach Regenfällen ist der Pfad an einigen Stellen recht glitschig.

Genießen Sie das grandiose Naturerlebnis beim Wandern am Gardasee und begeben Sie sich auf Entdeckungstouren in das Monte-Baldo-Massiv, in die Gardaseeberge und in das idyllische Ledrotal.

Wandern Gardasee - Rocca di Manerba und Aussicht

Wandern Gardasee - Rocca di Manerba und Aussicht
Foto: © Ferienhaus-Gardasee.online | V.M.

Wanderungen zu den Gletschermühlen
Der Gardasee ist wie alle oberitalienischen Seen ein Relikt aus der letzten Eiszeit. Als sich mit zunehmender Erwärmung die Festlandsgletscher zurückzogen, hinterließen sie tief eingekerbte Täler, glasklare Seen sowie zahlreiche Löcher, Spalten und Höhlen. Eine herrliche Wanderung führt zu den Gletschermühlen Marmitte dei Giganti bei Torbole, nahe Riva del Garda. Hier, am Nordufer des Gardasees, präsentiert sich die Bergwelt wild und zerklüftet. Die Gletschermühlen sind Höhlen und Spalten im Gestein, die über einen gesicherten Pfad miteinander verbunden sind.

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Der Gardasee zeigt sich in ganz unterschiedlichen Lebensräumen, beispielsweise im Norden mit den Bergen oder im Süden mit seinem merklich mediterranen Klima. Das reiche Landschaftsbild spiegelt sich auch in der Vielfalt der Ferienhäuser und Ferienwohnungen.

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